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02.07.2016 20.00 Uhr
Burghöfe


Jährlich besuchen 350.000 Menschen aus aller Welt die Wartburg…
Wer ausgetretene Touristenpfade scheut, sollte sich den 2. Juli vormerken. Hier öffnen sich nach dem turbulenten Tagesbetrieb die Tore und die Zugbrücke zur Museumsnacht, bei der es allerdings keineswegs schläfrig zugehen wird.
Standen Sie schon einmal auf dem hohen Bergfried und sahen von dort aus die Sonne über den blaugrauen Höhen untergehen? Oder möchten Sie vielleicht das Gruselgefühl derer nacherleben, die einst ins düstere Burgverlies abgeseilt wurden? Sowohl das Eine als auch das Andere ist an diesem Abend drin, doch vor allem kann in den heiligen Hallen des Palas und in den Schatzkammern des Museums gelustwandelt werden, genußvoll unterbrochen nur von kleinen Konzerten und interessanten Sonderführungen.
Schauen Sie also einmal hinter die Kulissen und genießen Sie einen romantischen Abend auf der Wartburg bevor sich um Mitternacht die Zugbrücke wieder schließt...


Karten an der Abendkasse: EUR 15,00
Voranmeldung wird empfohlen!

»Von der Gotik bis zum Rokoko«

 

Malerisch am Ufer der Oberen Saale gelegen, beherbergt die einstige reußische Residenz Schloß Burgk nicht nur historische Wohn- und Schauräume nebst kostbarem Interieur, sondern ist mit seinen Sammlungen, Ausstellungen, Konzerten und Festen ein kulturelles Zentrum Ostthüringens und gilt als eines der schönsten Schlösser Mitteldeutschlands.

 

Angefangen bei den eindrucksvollen – und in deren komplexen Substanz sehr seltenen – spätmittelalterlichen Wehranlagen mit Rotem Turm und Zugbrücke bis hin zur spätbarocken Anlage des Sophienparkes lässt sich der Wandel der Ansprüche an ein solches Bauwerk, von Schutz und Verteidigung bis zu höfischer Repräsentation, ablesen. So erklärt sich die Geschichte der Kunst am Beispiel einer kleinen und an Zerwürfnissen reichen Herrschaftsgeschichte.

 

Stilistisch von der Gotik bis zum Rokoko geprägt, wurde Schloß Burgk von den Fürsten Reuß älterer Linie vorwiegend als Sommer- und Jagdschloss genutzt. Das architektonische Ensemble überrascht hinter einer schlichten, nahezu schmucklosen Fassade mit einem außergewöhnlich kostbarem Bestand hochwertiger Ausstellungsstücke in den zumeist barocken Prunk- und Schauräumen, der Schlosskapelle mit Silbermannorgel, dem Rittersaal und der historischen Schlossküche.

 

Zahlreiche Konzerte, Feste und Märkte, Sonderausstellungen und bedeutende Sammlungen (Exlibris, Künstler- und Unikatbücher, originalgraphische Zeitschriften, Bibliothek) sowie die Möglichkeit, in traumhafter Kulisse zu heiraten, lassen den Besuch zu einem beeindruckenden Erlebnis werden.


 


»Königin des Saaletals«

 

Weithin sichtbar thront sie auf dem 400 m hohen Bergkegel aus weißem Muschelkalk und ist heute als die Königin des Saaletals bekannt. Die Leuchtenburg ist eine der schönsten deutschen Höhenburgen.

 

1221 durch die Herren von Lobdeburg als strategische Machtbasis errichtet, wurde sie in der Folge unter wettinischer Landesverwaltung vom 14. bis zum frühen 18. Jahrhundert als Amt Leuchtenburg der Verwaltungsmittelpunkt für über 40 Dörfer.

 

Die nahezu vollständig erhaltene Wehranlage aus dem 15. Jahrhundert mit doppelten Mauern, Wallgraben und vier mehrgeschossigen Wehrtürmen, wurde aufgrund mangelnder äußerer Bedrohung ab dem 16. Jahrhundert zur Inhaftierung und Folterung von Straftätern im Rahmen der Gerichtsbarkeit des Amtes genutzt.

 

Im 18. und 19. Jahrhundert war die Burg für insgesamt 5.200 Menschen Zuchthaus, Irrenanstalt und Armenhaus. An Hand der guten Quellenlage ließen sich deren Schicksale rekonstruieren und sind in Ausstellungen und Hörspielen zu erleben. Die großen Zuchthausbauten wurden in der Neuzeit als Jugendherberge, Gastwirtschaft und Hotel umgenutzt.

 

Den Besucher erwarten auf der Leuchtenburg nicht nur einer der schönsten Panoramablicke vom Burgturm ins Saaletal, sondern auch spannende Ausstellungen zur Burggeschichte und die Porzellanwelten Leuchtenburg. Sinnlich inszeniert wird das weiße Gold - als größte Vase mit 7,90 Meter. Scherben bringen Ihnen Glück vom 20 Meter langen Skywalk der Wünsche.


 


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»Residenz der Herzöge«

 

Das Schloss zu Weimar, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Klassisches Weimar“, geht auf eine seit dem 10. Jahrhundert nachweisbare Wasserburg der Grafen von Weimar-Orlamünde zurück. Bei dem großen Stadtbrand 1424 wurde die inzwischen in wettinischen Besitz gelangte Burg zerstört. Herzog Wilhelm der Tapfere ließ sie bis 1439 wieder aufbauen.

 

Noch vor der verlorenen Schlacht bei Mühlberg 1547 und dem Verlust Torgaus und Wittenbergs wurde die mittlerweile Hornstein genannte Burg als wichtigste verbliebene Residenz der ernestinischen Herzöge durch Nickel Gromann zum Schloss ausgebaut.

 

Zwar wurde die Anlage im 17. und 18. Jahrhundert wiederholt Opfer der Flammen und zweimal neu errichtet, jedoch bewahrte man den in der Barockzeit mit einem Turmhelm versehenen Bergfried und den Torbau, die seit dem 18. Jahrhundert den Namen Bastille tragen, als sichtbare Zeugnisse der verlorenen Kurfürstenwürde.

 

Der alte Bergfried veranschaulicht mit seinem mittelalterlichen Baukörper mit barocker Haube den Übergang von Burgen zu Schlossanlagen. Zukünftig wird die Bastille als Architekturdokument präsentiert.

 

Im Torhaus gibt eine vorläufige Ausstellung Einblick in die bewegte Baugeschichte des Ensembles und präsentiert die Thüringer Residenzlandschaft, die „Schatzkammer Thüringen“.


 


»Drei gleiche Fackeln«

 

Die Drei Gleichen Beiderseits der heutigen Autobahn A4 steht die wohl bekannteste Burgengruppe Deutschlands: Die Drei Gleichen – bestehend aus der Burg Gleichen, der Mühlburg und der Wachsenburg. Auf drei aufragenden Hügeln errichtet, prägen sie die umgebende Landschaft. Die Burgen wurden zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert gegründet, hatten nie dieselben Besitzer und sind auch äußerlich ungleich.

 

Der Sage nach entstand der Begriff Drei Gleichen nach einem Kugelblitz-Einschlag am 31. Mai 1231, nachdem die Burgen wie drei gleiche Fackeln brannten. Früher sicherten die Burgen als Geleitsburgen die Kupferstraße.

 

Die Mühlburg ist die älteste Burg der Drei Gleichen und zugleich die älteste Burg Thüringens. Die Burg Gleichen aus dem 11. Jahrhundert wurde berühmt durch die literarisch und musikalisch verarbeitete Sage, wonach der bereits verehelichte Graf von Gleichen auf einem Kreuzzug in Gefangenschaft geriet, von einer schönen Sultanstochter gegen ein Heiratsversprechen befreit wurde und fortan mit beiden Frauen glücklich auf der Burg Gleichen gelebt haben soll.

 

Die Wachsenburg wurde mehrfach umgebaut, unter anderem durch Herzog Ernst den Frommen zur Nutzung als Gefängnis und Waisenhaus. Seit 1861 werden auf der Burg Gäste bewirtet. Heute ist die Burg ein Hotel mit Restaurant und Museum.

 

Alle drei Burgen lassen sich erwandern. Besonders schön ist dies im Frühjahr, wenn an den Burghängen die Märzenbecher erblüht sind.


 


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