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01.03.2010

 

§ 1 Name und Sitz

  • Der Verein führt den Namen „BURGENSTRASSE THÜRINGEN". Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.
  • Der Verein hat seinen Sitz auf der Veste Coburg in 96450 Coburg.
  • Der Verein unterhält eine Geschäftsstelle auf der Veste Heldburg, Burgstraße 215, 98663 Bad Colberg-Heldburg und eine Informationsstelle auf der Bastille Residenzschloss Weimar, Burgplatz 4, 99423 Weimar.

 

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins BURGENSTRASSE THÜRINGEN ist die Förderung der Bildung und der Kultur, im Besonderen die Pflege, Erschließung und Vermittlung der burgenreichen Denkmal- und Kulturlandschaft Thüringen in ihren historischen Grenzen durch Bildungsangebote, Kulturgutschutz und Landschaftspflege. Insbesondere soll das In- und Ausland auf die Burgenstraße aufmerksam gemacht werden, um Kenntnisse über deren kulturelle Denkmale, vor allem über Burgen und Schlösser, über deren Geschichte, Brauchtum und regionale Eigenart möglichst breit zu vermitteln. Die BURGENSTRASSE THÜRINGEN soll landschaftsbezogene Ergänzung zum Deutschen Burgenmuseum sein. Des Weiteren sucht der Verein die Burgenkunde, die regionale Geschichtsforschung und die wegemäßige und museale Erschließung in Bezug auf die Burgen und Schlösser der ehemals wettinisch-ernestischen Länder und der übrigen thüringischen Landschaften zu fördern, um die kulturelle Vielfalt Thüringens anhand der Geschichte der Burgen und ihrer territorialen Bedeutung zu vermitteln.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:

  • Zugänglichmachung von Burgen, Erforschung und inhaltliche Vermittlung von deren Geschichte und territorialer Bedeutung durch die Bereitstellung von Informationsmaterialien
  • die Vertretung des Vereinszwecks gegenüber Behörden, Parlamenten sowie Verbänden und Vereinigungen, Sponsoren und Förderern
  • die Koordination der kulturellen Angebote ihrer Mitglieder und die gemeinsame überregionale, nationale und internationale Präsentation der Thüringer Kulturlandschaft unter der Marke „BURGENSTRASSE THÜRINGEN" in der Öffentlichkeit.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

  • Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  • Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  • Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person oder Organisation durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  • Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Schloss Heidecksburg 1, 07407 Rudolstadt, die sie unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

Die Burgenstrasse Thüringen beginnt zum Zeitpunkt der Vereinsgründung in Coburg und führt über Bad-Colberg-Heldburg, Römhild, Ritschenhausen, Bauerbach nach Henneberg, weiter über Meiningen nach Kühndorf, weiter über Schwarza, Herges, Springstille nach Schmalkalden, weiter über Trusetal, Bad Liebenstein, Gumpelstadt, Wilhelmsthal zur Wartburg in Eisenach, weiter über Stedtfeld, Hörschel, Burgruine Brandenburg Lauchröden, Creuzburg, Schnellmannshausen nach Treffurt (Ruine Normannstein), weiter über Diedorf, Faulungen, Lengenfeld, Geismar, Sickerode, Rüstungen, Mackenrode, Fretterode, Bornhagen (Burg Hanstein), Hohengandern, Arenshausen, Rusteberg, Heiligenstadt, Burg Scharfenberg, Leinefelde, Gernrode, Breitenworbis nach Großlohra, über Wolkramshausen, Nordhausen, Niedersachswerfen nach Neustadt (Burg Hohnstein), weiter über Rottleberode, Kelbra, Rothenburg zum Kyffhäuser, weiter über Bad Frankenhausen, Oldisleben, Heldrungen, Sachsenburgen, Schillingstedt, Beichlingen, Leubingen nach Weißensee. weiter über Erfurt, Neudietendorf, Wandersleben zu den Drei Gleichen, weiter über Arnstadt, Stadtilm, Kranichfeld, Tannroda, Bad Berka nach Weimar (Bastille), weiter über Tiefurt, Kromsdorf, Denstedt, Ossmannstedt, Liebstedt, Apolda nach Eckartsberga, weiter über Bad Sulza, Camburg, Dornburg, Jena, Jena-Lobeda, Kahla/Seitenroda (Leuchtenburg), Orlamünde (Kemenate), Hummelshain, Wolfersdorf, Neustadt/Orla, Großebersdorf nach Weida (Osterburg), weiter über Greiz, Elsterberg, Pausa, Schleiz, Burgk (Schloss Burgk), Remptendorf, Rodern, Weisbach (Wysburg), Neuenbeuten, Liebschütz, Ziegenrück nach Ranis, weiter über Könitz, Kaulsdorf, Saalfeld/Saale, Rudolstadt-Schwarza nach Bad Blankenburg, Schwarzburg, Katzhütte, Schönbrunn, Schleusingen, Hildburghausen, Bad Colberg-Heldburg nach Coburg zurück.

Die Mitgliederversammlung kann durch Beschluss mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder eine Erweiterung oder andere Veränderung der bestehenden Streckenführung beschließen.

  • Ordentliches Mitglied kann jeder Nutzer/Betreiber, Eigentümer/Besitzer, jede Stadt/Gemeinde werden, die die Ziele der Burgenstrasse Thüringen verfolgt, am Streckenverlauf der Burgenstraße Thüringen liegt, über eine Burg, ein Schloss, eine historische Klosteranlage oder ein geschlossenes historisches Stadtbild verfügt. Das Objekt muss grundsätzlich von touristischem Interesse sein, über eine freie Zugänglichkeit oder über regelmäßige Öffnungszeiten (mindestens 100 Tage pro Jahr) und über einen Besucherservice vor Ort möglichst mit Shop verfügen.
  • Darüber hinaus kann auch eine Touristikgemeinschaft, durch deren Gebiet die Burgenstraße Thüringen führt, ordentliches Mitglied werden, wenn aufgrund der Struktur und Zusammensetzung dieser Touristikgemeinschaft eine den Zielen und Inhalten der Burgenstraße Thüringen in besonderer Weise entsprechende Gebietsgemeinschaft in den bestehenden Streckenverlauf eingegliedert werden kann. Ob diese Voraussetzungen bestehen, entscheidet nach Vorprüfung und Empfehlung des Vorstandes die Mitgliederversammlung.
  • Weiterhin können Zusammenschlüsse von Städten/Gemeinden unter 5000 Einwohnern, die einzeln die Voraussetzungen der Mitgliedschaft erfüllen jedoch über keine eigene Tourist-Information verfügen, an der Strecke liegen oder diese sinnvoll ergänzen, Mitglied werden, wenn dies im besonderen Interesse der Ziele der BURGENSTRASSE THÜRINGEN liegt. Ob diese Voraussetzung besteht, entscheidet nach Vorprüfung und Empfehlung des Vorstandes die Mitgliederversammlung. Im Falle der Aufnahme muss eine dieser Städte/Gemeinden des Zusammenschlusses als Ansprechpartner benannt werden.
  • Die Wahrnehmung der Rechte der Mitgliedschaft kann das Mitglied im Innenverhältnis delegieren.
  • Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein. Die Förderung soll materiell und ideell erfolgen.
  • Beratende Mitglieder können Historikerverbände oder Tourismusverbände bzw. die jeweilige Tourismus Marketing GmbH oder die touristischen Institutionen der Gebiete, Regionen oder Bundesländer sein, durch die die Burgenstraße führt.
  • Auf Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern an der bestehenden und außerhalb der bestehenden Streckenführung besteht kein Rechtsanspruch. Es entscheidet die ordentliche Mitgliederversammlung mit der einfachen Mehrheit aller stimmberechtigten erschienenen Mitglieder.

 

§ 5 Ende der Mitgliedschaft

  • Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder Austritt aus dem Verein, bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtsfähigkeit.
  • Die Mitgliedschaft kann von jedem Mitglied durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von einem Jahr zum Schluss jeden Geschäftsjahres gekündigt werden.
  • Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit der erschienenen ordentlichen Mitglieder den Ausschluss eines Mitgliedes beschließen, wenn das Mitglied die in § 7 beschriebenen Pflichten in gröblicher Weise verletzt. Ein Ausschlussgrund liegt auch vor, wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung mehr als sechs Monate mit der Beitrags- und Entgeldfortzahlung im Rückstand ist.

 

§ 6 Rechte der Mitglieder

  • Jedes ordentliche Mitglied ist berechtigt und verpflichtet, die von der Burgenstrasse Thüringen herausgegebenen Informationsmaterialien zu verwenden. Es kann sich außerdem in allen Angelegenheiten der BURGENSTRASSE THÜRINGEN des Rates und der Unterstützung der BURGENSTRASSE THÜRINGEN bedienen.
  • Fördernde und beratende Mitglieder sowie Partner dürfen die Wort-Bild-Marke der BURGENSTRASSE THÜRINGEN mit Genehmigung des Vorstandes verwenden.

 

§ 7 Pflichten der Mitglieder

  • Die Mitglieder sind verpflichtet, die Bestimmungen der Satzung einzuhalten, den Vorstand in seiner Tätigkeit zu unterstützen und dem Verein erforderliche Auskünfte zu geben. Sie haben alles zu unterlassen, was den Interessen der Burgenstraße Thüringen zuwiderläuft.
  • Die Mitglieder sind verpflichtet, die in der Beitragsordnung festgelegten Beiträge zu entrichten und die sonstigen Bestimmungen der Beitragsordnung einzuhalten.
  • Die Mitglieder sind aufgerufen, durch Vorschläge und Anregungen die Vereinsarbeit zu fördern.

 

§ 8 Tourismus- und Historiker-Verbände

Die historischen Forschungsvereinigungen und die regionalen Tourismusverbände, durch deren Gebiet die Route führt, können einen Vertreter in die Versammlungen und Sitzungen der BURGENSTRASSE THÜRINGEN entsenden und an den Beschlüssen beratend mitwirken.

 

§ 9 Organe des Vereins „BURGENSTRASSE THÜRINGEN"

Organe des Vereins „BURGENSTRASSE THÜRINGEN" sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand

 

§ 10 Die ordentliche Mitgliederversammlung

  • Die Mitgliederversammlung muss einmal jährlich vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Ersten oder Zweiten Stellvertretenden Vorsitzenden, einberufen werden. Die Einladung hierzu muss schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von wenigstens drei Wochen erfolgen.
  • Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss innerhalb von acht Wochen einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Tagesordnung beantragt.
  • Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden geleitet. Ist dieser verhindert, wird er von einem seiner Stellvertreter oder einem Mitglied des Vorstandes (Versammlungsleiter) vertreten.
  • Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist erneut mit Frist von 14 Tagen einzuladen. Diese Mitgliederversammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen ordentlichen Mitglieder beschlussfähig.
  • Beschlüsse werden, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit der stimmberechtigten erschienenen Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  • Jedes Burgenobjekt mit Mitgliedschaft hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Sind mehrere Interessenvertreter einer Mitgliedsburg/-schloss anwesend, vertreten sie dennoch nur eine Stimme. Das Burgensemble der Drei Gleichen wird als ein gemeinsames Burgenobjekt gewertet. Die Interessenvertreter haben sich intern über ihre Stimmberechtigung abzustimmen. Ein Mitglied kann sich mit schriftlicher Vollmacht vertreten lassen, wobei ein Mitglied nicht mehr als zwei weitere Mitglieder vertreten darf.
  • Fördernde und beratende Mitglieder sowie Partner haben ausschließlich beratende Funktion.
  • Die Art der Abstimmung (z.B. schriftlich oder durch Handzeichen) entscheidet der Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der Versammlungsleiter. Sofern jedoch eine geheime Abstimmung mehrheitlich gewünscht wird, ist diese durchzuführen.
  • Anträge der Mitglieder müssen mindestens zwei Wochen vorher dem Vorsitzenden schriftlich und begründet eingereicht werden.
  • Die Mitgliederversammlung beschließt über alle wichtigen Angelegenheiten, insbesondere über die Höhe der Beiträge und Entgelte, den Haushaltsplan, die Aufnahme neuer Mitglieder, die gemeinsamen Werbemaßnahmen, die Entlastung des Vorstandes, die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins. Darüber hinaus ist sie zuständig für die Wahl der Mitglieder des Vorstandes sowie für die Wahl der Rechnungsprüfer.
  • Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom Versammlungsleiter, und demSchriftführer im Falle seiner Verhinderung vom Protokollführer zu unterzeichnen und allen Mitgliedern zuzustellen ist.

 

§ 11 Der Vorstand

  • Der Vorstand im Sinne dieser Satzung besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer sowie bis zu zwei Beisitzern.
  • Gesetzliche Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, derstellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister. Jeder von ihnen vertritt den Verein allein. Im Innenverhältnis werden Stellvertreter und Schatzmeister nur bei Verhinderungdes Vorsitzenden tätig.
  • Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf vier Jahre; der Vorstand bleibt nach Ablauf seiner Amtsdauer so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist; die Wiederwahl ist zulässig. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitgliedes erfolgt in der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl bis zur nächsten ordentlichen Wahl.
  • Der Vorstand beruft einen beauftragten Geschäftsführer, der die laufenden Geschäfte des Vereins führt. Der Geschäftsführer nimmt an den Sitzungen des Vorstandes teil. Der Geschäftsführer muss nach der vom Vorstand erlassenen Geschäftsordnung handeln. Er braucht als beauftragter Geschäftsführer kein Mitglied zu sein.
  • Der Vorstand wird vom Vorsitzenden oder bei Verhinderung vom Stellvertreter einberufen. Die Sitzungen des Vorstandes finden nach Bedarf statt. Die Einladungen zu den Sitzungen erfolgen schriftlich mindestens zwei Wochen, in dringenden Fällen aber mindestens drei Werktage vorher unter Angabe der Tagesordnung. Der Vorstand muss einberufen werden, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder dies beantragen. Der Vorstand kann auch im schriftlichen Umlaufverfahren entscheiden.
  • Der Vorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens drei seiner Mitglieder, von denen einer vertretungsberechtigt im Sinne des Abs. 2 sein muss. Über die Verhandlungen ist ein Ergebnisprotokoll anzufertigen, das vom Verhandlungsführenden und dem Schriftführer oder Protokollführer zu unterzeichnen ist. Der Geschäftsführer hat das Ergebnisprotokoll gegenzuzeichnen.
  • Dringende Maßnahmen, die keinen Aufschub bis zur nächsten Mitgliederversammlung dulden, können vom Vorstand zur sofortigen Durchführung beschlossen werden. Die Mitgliederversammlung ist bei der nächsten Zusammenkunft hierüber zu informieren.
  • Der Vorstand hat folgende Aufgaben: Der Vorstand hat die Leitung des Vereins zur Erfüllung der in dieser Satzung gestellten Aufgaben. Insbesondere zählen zu seinen Obliegenheiten:
    a. die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Durchführung ihrer Beschlüsse
    b. die Aufstellung und Umsetzung des Haushaltsplanes und des Marketingplanes
    c. die Rechnungslegung gegenüber der Mitgliederversammlung
    d. die Verwaltung des Vereinsvermögens
    e. die Einsetzung von Ausschüssen
    f. die Vorbereitung der Beitragsordnung
    g. die Einweisung des Geschäftsführers Der Vorsitzende ist ermächtigt, im Rahmen des Gesamthaushaltes Mehrausgaben durch deckungsweise Heranziehung von Reserven oder durch Kürzung anderer Ausgabemittel zu bewilligen. Der Vorstand ist berechtigt, sich eine Geschäftsordnung zu geben.

 

§ 12 Rechnungsprüfer

  • Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte zwei Rechnungsprüfer für die Dauer von drei Jahren.
  • Die Aufgabe der Rechnungsprüfer besteht in der Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und Mittelverwendung und des daraus entwickelten Jahresabschlusses; sie berichten darüber vor der Mitgliederversammlung.

 

§ 13 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§14 Ausschüsse

  • Der Vorstand kann für bestimmte Arbeitsgebiete des Vereins Ausschüsse einsetzen. Die Ausschüsse können jederzeit vom Vorstand abberufen werden.
  • Die Mitglieder der Ausschüsse werden vom Vorstand berufen und abberufen. Vorsitzender der Ausschüsse ist der Vorsitzende des Vereins, der den Vorsitz in den Ausschüssenauf ein anderes Mitglied des Vorstandes übertragen kann.

 

§ 15 Die Beitragsordnung

  • Beiträge und Umlagen dienen dazu, den Verein in die Lage zu versetzen, seinen in § 2 genannten Zweck zu erfüllen. Sie begründen keinen Anspruch auf mittelbare und unmittelbare Leistungen des Vereins an die einzelnen Mitglieder.
  • Die Zahlung von Beiträgen und Umlagen wird durch eine Beitragsordnung geregelt.
  • Die Beitragsordnung wird von der Mitgliederversammlung mit Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen oder geändert. In der Beitragsordnung werden die Höhe der Mitgliedsbeiträge, der Umlagen, die Zahlungsfristen und die Zahlungsmodalitäten geregelt.

 

§ 16 Änderung der Satzung

Änderungen der Satzung erfordern in der Mitgliederversammlung eine Mehrheit von mindestens zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder

 

§ 17 Auflösung des Vereins

  • Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck mit einer Frist von vier Wochen einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der ordentlichen Mitglieder beschlossen werden und verlangt die Anwesenheit von mindestens zwei Drittel aller Mitglieder. Im Falle der Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von vier Wochen eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder die Auflösung mit einfacher Mehrheit der Anwesenden beschließen kann.
  • Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Schloss Heidecksburg 1, 07407 Rudolstadt, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des Vereinszweckes zu verwenden hat.

 

§ 19 Inkrafttreten der Satzung

  • Die Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 01.03.2010 in Coburg beschlossen. Sie ist mit diesem Tag in Kraft getreten.
  • Die Satzung wurde am 01. April 2010 unter URNr. 0639-L-10 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Coburg eingetragen.

 

Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft Ihrer Burg oder Ihres Objektes im Verein Burgenstraße Thüringen e. V. haben, wenden Sie sich bitte an: info@burgenstrasse-thueringen.de

 

Auf dem Gebiet des Freistaates Thüringen hat sich eine große Anzahl von Burgen aus allen Epochen von der Völkerwanderung bis in die Neuzeit erhalten. Vor- und frühgeschichtliche Wallanlagen, hochmittelalterliche Burgen und Königspfalzen sowie spätmittelalterliche Dynastensitze finden sich in einer Fülle und Dichte wie in sonst kaum einem Bundesland. Die Burgen prägen Thüringen, sind beliebte Ausflugsziele und identifikationsstiftendes Element.

 

Die Burgenstraße Thüringen hat sich zum Ziel gesetzt, die Pflege, Erschließung und Vermittlung der burgenreichen Denkmal- und Kulturlandschaft Thüringen in ihren historischen Grenzen zu befördern. Dies soll vor allem durch Bildungsangebote, Kulturgutschutz und Landschaftspflege geschehen. Die Burgenstraße Thüringen ist keine übliche Touristenstraße, sondern soll ausdrücklich eine landschaftsbezogene Ergänzung zum Deutschen Burgenmuseum sein, das derzeit auf der südthüringischen Heldburg entsteht.

 

Der Verein sucht die regionale Geschichtsforschung und die wegemäßige und museale Erschließung in Bezug auf die Burgen und Schlösser der ehemals wettinisch-ernestischen Länder und der übrigen thüringischen Landschaften zu fördern, um die kulturelle Vielfalt Thüringens anhand der Geschichte der Burgen und ihrer territorialen Bedeutung zu vermitteln. Dies kann wie im Falle der Veste Coburg dazu führen, dass historisch begründete Grenzüberschreitungen stattfinden.

 

 

Neuigkeiten von der Burgenstraße Thüringen

 

Neue Wanderausstellung ist in Thüringen unterwegs

 

          

 

Eine Wanderausstellung präsentiert seit Frühjahr 2016 die Burgenstraße Thüringen. Die sechs handlichen Standbanner sind in drei Exemplaren unterwegs. Sie können auch zur Aufstellung in Hotels und öffentlichen Einrichtungen ausgeliehen werden. Kontakt über info@burgenstraße-thueringen.de.

 

 

Workshop Burgenkarte und Burgenführer
Teil II: Burgentouren – Erlebnispfade mit Geschichte

 

Auf Einladung der Wartburg Stiftung Eisenach trafen sich zu dem zweiten Workshop Burgenkarte und Burgenführer die Burgenstraße Thüringen e.V. und das Südtiroler Burgeninstitut e.V. vom 2. bis 3. Juni 2013 auf der Wartburg. Der Workshop diente der Erarbeitung gemeinsamer Standards von landestopografischen Burgenkarten und Burgenführern für die Burgentourismusregionen Südtirol und Thüringen im Rahmen einer länderübergreifenden Partnerschaft. Gemeinsames Ziel auch dieses Workshops war die qualitative Verbesserung im Angebot von Führern für den Kulturtourismus, insbesondere für den Burgentourismus. Hierbei soll der Tourismus einer unterhaltsamen Vermittlung von Bildungshorizonten dienen.

 

     

 

Die Initiative zur qualitativen Verbesserung der Burgenführer steht im Zusammenhang mit zwei weiteren Projekten, der Entwicklung von Burgenpartnerschaften zur Nutzung synergetischer Effekte bei der Vermittlung von Inhalten und der Entwicklung einer Lobby für qualitätvollen Burgentourismus, der es versteht, Bildung als Erlebnis darzustellen und den Tourismus dabei als naheliegende Vermittlungsstrategie nutzt. Der zweite Workshop setzte die Initiative zur Entwicklung von europaweit nutzbaren Standards für regionale Burgenführer fort. Als Zielstellung der Tagung wurde die Vereinigung von Landschaftserlebnis und Burgenerlebnis zum einzigartigen Kulturerlebnis propagiert. Der Vermittlungsansatz soll hierbei Lebensgefühl sowie historische und gegenwärtige Realität miteinander verknüpfen.

 

Im Rahmen eines Einführungsvortrages am Vorabend wurde von Grit Jacobs M. A. die Tirolreise des Großherzogs Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach im Jahr 1858 vorgestellt. Sie stellte eindrucksvoll die engen Verbindungen zwischen Südtirol und Thüringen heraus und benannte eine Reihe von gemeinsamen Themen, die im Rahmen der Burgenpartnerschaften abgearbeitet werden könnten. Nach der Vorstellung der beiden veranstaltenden Institutionen und den Grußworten der jeweiligen Vorsitzenden eröffnete der Wartburger Burghauptmann Günther Schuchardt die Reihe der Referate mit dem Vortrag zum den Thüringer Burgenführern. Das Referat beschränkte sich nicht auf die Darstellung des bestehenden Angebotes, sondern formulierte sehr deutlich den Anspruch an einen Burgenführer nach heutigen Qualitätsstandards. Herausgestellt wurden insbesondere eine Bestandsbeschreibung der Burgenanlagen in Dehio-Qualität, eine einwandfreie geografische Einordnung nach dem neuesten Stand, die ein servicebezogenes, autofahrerfreundliches und wanderbares Erreichen der Zielorte ermöglicht. Schließlich gehört die landesgeschichtliche Würdigung und kulturregionale Kontextualisierung ebenfalls mit zu diesem Angebot. Lesbarkeit, Unterhaltsamkeit und Informationsdichte verstehen sich von selbst. Günther Schuchardt plädierte noch einmal für eine praktikable Vereinigung von Burgenführer und Burgenkarte, insbesondere um auch die Einheit von Landschaftserlebnis und Burgerlebnis zu ermöglichen. Die Grundrisse und Karten sollten eine Verständlichkeit und Erreichbarkeit der einzelnen Orte gewährleisten. Die Baugeschichte der einzelnen Objekte sollte nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand orientiert sein, ohne mit wissenschaftlichen Informationen überfrachtet zu werden. Für den Bereich Thüringen müsste außer dem heutigen Bundesland Thüringen natürlich auch der Landkreis Coburg des Freistaates Bayern mit in den Führer aufgenommen werden.

 

Über Burgenführer und ihre Vernetzung im Burgentourismus aus touristischer Sicht referierte anschließend Stefan Hartbauer von der Adam-Ries-Fachhochschule Erfurt. Er plädierte dafür, den Burgentourismus als Teil eines ganzheitlichen Angebotes in der Region zu verstehen. Vielfalt und funktionale Vernetzung seien entscheidende Erfolgsfaktoren. Apps und Navigationssysteme müssten hier in praxisbezogener Weise genutzt werden. Das Internet sollte gezielt zur Motivation der jüngeren Generation eingesetzt werden. Dr. Albrecht Weiland vom Verlag Schnell & Steiner sprach anschließend über die Anforderungen an Burgenführer aus der Sicht des Verlegers. Seine zentrale Aussage bestand in der Feststellung, dass die Kunst eines wirklich gut gestalteten Burgenführers darin liegt, dass man ihm die zugrunde liegende Wissenschaftlichkeit nicht ansieht, sondern als servicebezogene Qualität wahrnimmt. Dr. Weiland benannte nochmal die wesentlichen Standards, die aus seiner Sicht für einen guten Burgenführer unverzichtbar sind, so Überblicksdarstellung von Burgenlandschaft, Einführung in die Region, gut lesbare Baualterspläne, übersichtliche Luftbilder, informative Karten mit den notwendigen Verkehrsverbindungen. In der anschließenden Diskussion seines Beitrages kristallisierte sich heraus, dass ein guter Burgenführer immer eine echte Verführung sein sollte.

 

In einem weiteren Vortrag erläuterte Prof. Dr. Helmut-Eberhard Paulus die hohe Bedeutung der Burgen für die Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit der Landesgeschichte am Beispiel Thüringen. So erweisen sich die Burgen als eindrucksvolle Anschauungsbeispiele für eine ablesbare Landesgeschichte in ihren bis heute wirksamen Facetten.

 

Mit der interaktiven Umsetzung der Burgenkarte beschäftigte sich abschließend Herr Jens Büttner vom Architekturbüro Bießmann + Büttner. Er zeigte eindrucksvoll das Problem der Datenflut und die Notwen-digkeit eines angemessenen Umgangs mit dieser Datenflut auf. Zum interaktiven virtuellen Burgenführer gibt es nach seiner Ansicht eigentlich keine Alternative, die besondere Leistung eines neuen Burgenführers bestünde aber in der Vernetzung der jeweiligen Medien.

 

Die abschließende Diskussion über die Anforderungen an ein neues Modell Burgenführer arbeitete drei Gesichtspunkte besonders heraus: Zunächst die Entwicklung von Standards, ferner das Verhältnis zu den Möglichkeiten der Vernetzung und schließlich die Definition der Zielgruppen.

 

Zum Teilaspekt der Standards eines solchen Burgenführers war man sich darüber einig, dass man an einer differenzierten Behandlung der einzelnen Objekte nach Anspruch und Bedeutung nicht vorbeikommt. So sollte die Burgenkarte – eventuell unter Einsatz elektronischer Medien – möglichst alle Objekte einer Region enthalten, die Printversion des Führers aber eine repräsentative Auswahl treffen. Innerhalb der Objekte wird es aber zudem eine Hierarchisierung geben, die besonders bedeutende und wichtige Objekte in geeigneter Weise in den Vordergrund rückt. Ziel ist also die sachgerechte Differenzierung und nicht ein nivellierendes Schema. Zum Thema Vernetzungen war man sich relativ schnell einig geworden, dass eine Kombination des gedruckten Führers mit Apps anzustreben ist. Im Kartenbereich sind die elektronischen Angebote überlegen, in der anschaulichen Information vor Ort und zu Hause im Sessel der gedruckte Führer. Er ermöglicht auch den Einstieg in die Tiefen der elektronischen Informationen.

 

Noch keine Einigkeit konnte in der Zielgruppendiskussion erreicht werden. Einerseits bestand der Wunsch, so viele Menschen wie nur möglich anzusprechen und als Besucher zu akquirieren. Andererseits stand die Erkenntnis im Raum, dass es ein Jedermannsangebot, das alle und jeden gleichermaßen anspricht, nicht geben kann. Die Aufgabe eines dritten Workshops wird darin bestehen, einen ausgewogenen Mittelweg zu finden, der Burgentourismus als Qualitätstourismus gewährleistet, aber andererseits die Schwellen so niedrig ansetzt, dass jeder Zugang hat, der sich dem Reglement eines anspruchsvollen Themas anzupassen bereit ist, um dieses als Erlebnis mitzunehmen.

 


 

Auf Einladung des Südtiroler Burgeninstituts wurde am 8. Oktober 2012 im Ansitz Gleifheim in Eppan gemeinsam mit dem Verein „Burgenstraße Thüringen“ ein erster Workshop zur Entwicklung von Standards für Burgenkarten und Burgenführern abgehalten. Die im Oktober 2011 begründete länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen steht unter dem Ehrenschutz des Südtiroler Landeshauptmanns Luis Durnwalder und der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht.

 

Blick auf den Tagungsort

 

Der Präsident des Südtiroler Burgeninstituts, Carl-Philipp Baron Hohenbühel, konnte Prof. Helmut-Eberhard Paulus (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Vorsitzender der Burgenstraße Thüringen) sowie namhafte Vertreter der wichtigsten Burgen und Schlösser beider Länder begrüßen. Insbesondere waren Günter Schuchardt (Burghauptmann UNESCO Welterbe Wartburg), Klaus Weschenfelder (Präsident des Deutschen Nationalkomitees des Internationalen Museumsrats / Direktor Kunstsammlungen Veste Coburg) und weitere namhafte Vertreter anwesend.

 

Nach den Begrüßungsworten der beiden Vorsitzenden eröffnete der Historiker Alexander Baron Hohenbühel mit dem Vortrag zur Burgenlandschaft Südtirol die Reihe der Referate. Im Folgenden sprach der Schweizer Burgenkundler Thomas Bitterli-Waldvogel (Vorsitzender des Schweizer Burgenvereins) über Burgenkarten. Abschließend referierte Toni Fischnaller (Athesia Verlag) über den touristischen Bedarf von Burgenführern. Nach dem Besuch von Schloss Moos-Schulthaus als anschauliches Beispiel für die Präsentation von Burgen widmeten sich die Teilnehmer drei Einzelthemen im Detail.

 

Prof. Paulus im Gespräch mit den Referenten

 

In den Arbeitsgruppen wurde die Notwendigkeit der Kooperation zwischen den Burgen sowohl auf der Basis bilateraler Einzelpartnerschaften als auch länderübergreifend zwischen den Burgenregionen Südtirol und Thüringen herausgestellt. Über die Grenzen privater und öffentlicher Trägerschaften hinweg ist ein Erfahrungsaustausch zu praktizieren, um die Burgen angemessen in der Öffentlichkeit zu präsentieren und den Burgentourismus mit inhaltlicher Qualität im Sinne eines umfassenden Bildungsauftrags zu optimieren. Hierbei spielt die besondere Qualität der Burgen als Identitätsträger der jeweiligen Regionen und Länder schon jetzt eine entscheidende Rolle, die es als Potenzial aber noch weitergehender als bisher zu nutzen gilt.

 

 

 

 

 

 

 

Gespräche der Tagungsteilnehmer

 

Weitere Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit der Entwicklung von Qualitätsstandards für Burgenkarten und Burgenführer. Die beispielgebende Südtiroler Burgenkarte sollte im Sinne eines europaweiten Anspruchs fortentwickelt, die Qualität in informativer wie touristischer Hinsicht gesteigert sowie den technischen Anforderungen und Bedürfnissen der Nutzer angepasst werden. Hierzu sind die präsenten Daten länderbezogen digital zu sammeln und flächendeckend mit Inselkarten auszuwerten.

 

Vollständigkeit ist dabei sowohl im Sinne der Darstellung der Länder wie des Bildungs- und Informationsauftrags anzustreben. Ergänzt durch einen Burgenführerin in Printfassung und elektronischer Version kann dann die Burgenkarte eine optimale Nutzbarkeit in kulturtouristischer wie wissenschaftlicher Hinsicht gewährleisten.

 

Weitere Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit der Entwicklung von Qualitätsstandards für Burgenkarten und Burgenführer. Die beispielgebende Südtiroler Burgenkarte sollte im Sinne eines europaweiten Anspruchs fortentwickelt, die Qualität in informativer wie touristischer Hinsicht gesteigert sowie den technischen Anforderungen und Bedürfnissen der Nutzer angepasst werden. Hierzu sind die präsenten Daten länderbezogen digital zu sammeln und flächendeckend mit Inselkarten auszuwerten. Vollständigkeit ist dabei sowohl im Sinne der Darstellung der Länder wie des Bildungs- und Informationsauftrags anzustreben. Ergänzt durch einen Burgenführerin in Printfassung und elektronischer Version kann dann die Burgenkarte eine optimale Nutzbarkeit in kulturtouristischer wie wissenschaftlicher Hinsicht gewährleisten.

 

Die Südtiroler Trostburg - eine der Partnerburgen

 

Für eine Qualitätssteigerung der Burgenführer im Allgemeinen ist die inhaltlich korrekte Aufarbeitung zu griffigen Themen entscheidende Voraussetzung für deren weitere Entwicklung zu bisher unerkannten Leistungsträgern eines nachhaltigen, sanften Tourismus. Die Entwicklung gemeinsamer Darstellungsformen für Burgenkunde und Tourismus stellt sich daher als ein dringendes Bedürfnis dar. Gleichzeitigeröffnen sich damit große Entwicklungschancen für einen gehobenen Tourismus in beiden Ländern.

 

 

Die Veranstalter werden ihre Gespräche im Juni 2013 auf der Wartburg bei Eisenach in Thüringen fortführen.

 

Thüringen ist das deutsche Burgenland! Über 30 Millionen Gäste suchen jedes Jahr Burgen und Ruinen in den deutschsprachigen Ländern auf. Burgen üben eine große Faszination auf die Menschen aus – allein durch ihre Lage.

Nimmt man zur Dichte der Burgen ihre bauliche Qualität sowie ihre architektonische und historische Vielfalt, steht der Freistaat Thüringen einzigartig in Deutschland da. Die Bedeutung der mittelalterlichen Burgen für die Geschichte Thüringens kann gar nicht überschätzt werden. Kulturelle Entwicklung, Landsausbau und Dynastengeschichte sind ohne sie undenkbar.

Die Burgen prägen Thüringen und sind identifikationsstiftendes Element. Sie sind geradezu zum Wahrzeichen des Freistaates geworden. Burgen sind steingewordene Kulturgeschichte.

 

Unsere Burgen für Sie zum Kennenlernen:

 

Veste Coburg Wasserburg Heldrungen
Veste Heldburg Runneburg Weissensee
Schloss Bertholdsburg Die Drei Gleichen
Johanniterburg Kühndorf Bastille Weimar
Wartburg Ordensburg Liebstedt
Creuzburg Leuchtenburg
Reichsburg Kyffhäuser Schloss Burgk

 

Burgenstraße Thüringen e. V.


Sitz des Vereins
Veste Coburg | 96450 Coburg

 

Geschäftsstelle
Burgenstraße Thüringen e. V. 

Geschäftsstelle Heldburg
Burgstraße 1

98663 Bad Colberg-Heldburg

 

Vorstand

Prof. Dr. Helmut-Eberhard Paulus (Vorsitzender), Günther Schuchardt (stellvertretender Vorsitzender), Jens Leffler (Schatzmeister), Dr. Ulrike Kaiser (Schriftführerin)

 

 

Geschäftsführer

Dr. Franz Nagel

Schreiben Sie uns eine E-Mail!

Partner

thueringen

 

 

 

 

 

Burgenstrasse Thüringen

Sitz des Vereins
Veste Coburg · 96450 Coburg

 

 

Geschäftsstelle
Burgenstraße Thüringen e. V. · Geschäftsstelle Heldburg Burgstraße 1 · 98663 Bad Colberg-Heldburg

 

Vorsitzender
Prof. Dr. G. Ulrich Großmann

Kontakt

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